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Aktuelle Neuigkeiten auf Facebook

27. Apr 2016

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05.03.2016 - Musik, Kunst & Kennenlernen am Tag der offenen Tür

23. Mär 2016

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22.12.2015 - FRS Auftritt beim kulturellen Adventskalender

10. Mär 2016

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FRS went movie

24. Jun 2015

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Kleine Raupe Nimmersatt

20. Jun 2015

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Erntehelfer-Tag 2015: Von weichem Spargel und kleinen Tomaten

12. Jun 2015

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FRS - Filmnacht

10. Jun 2015

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Alles neu macht der Mai...

2. Jun 2015

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Waldolympiade 2015

28. Apr 2015

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Dreck-weg-Tag 2015

26. Mär 2015

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Fasching 2015 an der FRS

Einweihung neues FRS-Schulgebäude am Nikolaustag 2014 mit hohem Besuch

Gut besucht war der Tag der offenen Tür der Freien Reformschule anlässlich der Einweihung des neuen Schulgebäudes: Lina-Sommer-Haus in der Herdstraße. Neben OB Eger, Bürgermeisterin Frau Kabs und zahlreichen anderen Gratulanten, ließ sich zur Feier des Tages dann auch noch der Nikolaus blicken und brachte Geschenke. Es wurde gemeinsam gesungen, musiziert, gelacht und zwischendurch konnten sich die interessierten Gäste über das Schulleben und -konzept informieren. 

Auftritt beim kulturellen Adventskalender der Stadt Speyer in der Postgalerie

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir auch dieses Jahr wieder das Programm des kulturellen Adventskalenders mit gestalten durften! Am 4.12. haben die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Sonja Fischer und tatkräftiger Unterstützung von FSJler Matthias Jacob saitenweise Mücken tanzen, Piraten fluchen und Glöckchen klingen lassen.

Abenteuer mit Eddie Erdmaus - Lesung von Kinderbuchautor Markus Bayer beim bundesweiten Vorlesetag am 21. November 2014

Hätte die Tochter von Markus Bayer als Baby ihren Vater nicht mit hartnäckigem Brüllen zur Verzweiflung getrieben, hätte er nicht begonnen, sie durch das Erzählen einer Geschichte zur Ruhe zu bringen. Und hätten seine beiden älteren Söhne nicht gerne gewusst, wie die Geschichte weitergeht – dann hätten es Eddie Erdmaus, sein Bruder Teddie und Frau Stimmel nie zwischen zwei Buchdeckel geschafft. So aber erfand der Landauer Wirtschaftsinformatiker für seine drei Kinder zwölf Abenteuer des neugierigen und unternehmungslustigen Mäusejungen Eddie, die in 15 farbigen Illustrationen von Vanessa Langner liebevoll bebildert wurden und in diesem Jahr im Asaro-Verlag als Buch erschienen. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags am 21. November 2014 war Autor Markus Bayer an der Freien Reformschule Speyer (FRS) zu Gast und trug die beiden ersten Abenteuergeschichten aus seinem gelungenen Erstlingswerk vor. Es ist für Kinder zwischen fünf und neun Jahren gedacht und kann vorgelesen, aber auch von den Kindern selbst gelesen werden. Ohne Zauberei, gewaltfrei und nachvollziehbar, mit Witz und Spannung.

 

Eigentlich will Eddie Erdmaus ja nur seinem Vater beweisen, dass er keine kleine Maus mehr ist. Nur zufällig landet er bei seinem Ausreißversuch in der Menschenwelt. Die Erzählung seiner Erlebnisse mit Frau Stimmel und Herrn Spinnenmann kommen aber bei den anderen Tierkindern so gut an, dass er sich erneut auf die Reise macht – dieses Mal zusammen mit seinem kleinen Bruder Teddie, der auch ein großer Held sein will.

 

Die FRS-Schülerinnen und –Schüler sowie ihre Freunde lauschten gebannt der von Markus Bayer kurzweilig gestalteten Lesung und auch ihre Eltern hatten Freude an Eddies Erlebnissen. Zwischen den zwei Abenteuern konnten sich alle am leckeren Buffet mit selbstgebackenem Kuchen und Kinderpunch stärken.

 

Am bundesweiten Vorlesetag, an dem in diesem Jahr mehr als 80.000 Vorleserinnen und Vorleser mitgewirkt haben, beteiligte sich die FRS bereits zum dritten Mal in Folge. „Vorlesen lassen, zum Beispiel in der Frühstückspause, und selber vorlesen, etwa in Form von Bilderbuchkinos, bilden ein wichtiges Element im Schulalltag an unserer Schule“, berichtet Deutschlehrerin Elena Lischer. Markus Bayer selbst war hoch erfreut, als alle FRS-Kinder ein Lesezeichen spontan als solches erkannten: „Das war längst nicht bei allen meinen bisherigen Lesungen so!“

 

Das 180-seitige Buch „Die Abenteuer von Eddie Erdmaus" hat die ISBN 978-3955090364, kostet 13,90 € und ist über den allgemeinen Buchhandel erhältlich. Weitere Informationen zum Buch, kostenlose Probekapitel und vieles mehr finden interessierte Leserinnen und Leser auch unter www.eddie-erdmaus.de und unter http:​//facebook.​com/Eddie.​Erdmaus.


Impressionen vom Klangspiele-Workshop in den Herbstferien 2014

Während ihre Eltern beim Schul-Umzug schufteten, nahmen einige Reformschülerinnen und -schüler der 1. bis 4. Stufen zusammen mit ein paar Gästekindern noch im bereits leer geräumten alten Schulgebäude an einem 3-tägigen Improvisations-Workshop teil. Geleitet wurde der Workshop von der Cellistin und Musikpädagogin Isabel Eichenlaub aus Schifferstadt, künstlerische Leiterin des ersten Internationalen Campanula Musik-Festivals 2014, sowie der gebürtigen Speyerin Juliane Reiß, die seit Jahren als Violonistin und Instrumentalpädagogin in Mailand wirkt. Anliegen der beiden Leiterinnen war es, die Kinder "Musik machen" ganz neu erleben und Geschichten in Tönen erzählen zu lassen. Die Kinder waren mit Feuereifer und viel Spaß dabei und beeindruckten ihre Eltern bei einer kurzen Live-Performance zum Abschluss des Workshops zutiefst. Nachstehend der Bericht der beiden Leiterinnen vom Workshop sowie ein paar Fotoimpressionen:

 

Liebe Kinder und Eltern, liebe Lehrkräfte der Reformschule Speyer,

 

In den Herbstferien fand in den mittlerweile ehemaligen Räumlichkeiten in der Ludwigsstraße ein Kurs für junge Streichinstrumentenspieler im Alter von 6-10 Jahren statt. Inhalt war es, die Kinder einmal anders als vielleicht gewohnt an ihre Instrumente heranzuführen – durch freies Spiel ohne Noten, durch das Entdecken und Ausprobieren von Zusammenklängen in der Gruppe, das Erfinden eigener kleiner Melodien und die gemeinsame Gestaltung von Klangbildern- und -geschichten.  Ein weiterer Fokus war es, Augen und Ohren für gutes Zusammenspiel zu schulen.

 

Die teilnehmenden Kinder aus der Reformschule spielten ihr Instrument unterschiedlich lange – der jüngste Teilnehmer hatte gerade zwei Monate Kontakt mit seiner Geige, die ältesten Schülerinnen spielten schon seit vier Jahren.

 

Es war leicht zu bemerken, dass die Kinder es durch ihren Schulunterricht gewohnt waren, miteinander zu arbeiten, sich zu gegenseitig bei der Umsetzung einer Aufgabe oder der Lösung eines Problems zu helfen, aufeinander zu warten: Lob den Fortgeschrittenen für ihre Geduld und Hilfe und Lob den „Kleineren“ für ihr Durchhaltevermögen, die ständige Herausforderung anzunehmen!

 

Wir waren positiv überrascht und begeistert von der Bereitschaft und Fähigkeit der Kinder, eigene Ideen zu formulieren und mit den anderen zusammen zu realisieren.

 

Jedes einzelne Kind zeigt große Bereitschaft und Neugier, den gestellten Aufgaben nachzukommen, und die ganze Gruppe legte bei der Durchführung von Klangexperimenten und bei der Ausarbeitung der Klanggeschichten über erstaunlich lange Strecken Konzentration und Disziplin an den Tag!

 

Aufeinander hören und aufeinander eingehen - Dinge, die für das Musizieren in der Gruppe Voraussetzungen sind - waren in dieser Gruppe wie selbstverständlich und bildeten die Basis für alle weiteren kreativen Aktionen. Am Ende des Kurses stand ein etwa 10-minütiges, selbst erfundenes Musikstück, welches ohne Noten von den Kindern vor dem Publikum vorgetragen werden konnte.

 

Bis bald!

 

Eure

Isabel Eichenlaub und Juliane Reiß

Erster Schultag im Lina-Sommer-Haus

Dank eines kräftigen "Endspurts" unermüdlicher Eltern und Lehrerinnen am letzten Herbstferienwochenende konnte am Montag, den 3. November 2014 wie geplant  der Unterricht am neuen Standort im Lina-Sommer-Haus in der Herdstr. 5 in Speyer losgehen. Die meisten FRS-Schülerinnen und -Schüler sowie das Lehrerteam hatten wohl in der Nacht zuvor vor Aufregung und Vorfreude kaum ein Auge zugetan. Mit glänzenden Augen und großem Eifer eroberten sie jedenfalls zu Schulbeginn die neuen Räumlichkeiten und sahen großzügig darüber hinweg, dass eben doch noch nicht alles zu 100% fertig geworden war.

 

Schulleiterin Martina Willmann  war nachmittags ganz erleichtert und beglückt, nachdem die neuen Räume den ersten Praxistest bestanden hatten: "Auch hier im Lina-Sommer-Haus kann das besondere pädagogische Konzept unserer Schule im Schulalltag hervorragend umgesetzt werden. Die FRS wird eine bewegungsfreudige Grundschule bleiben, an der die Schülerinnen und Schüler die Funktionsräume flexibel und eigenverantwortlich für ihr Lernen nutzen können."

 

Abends trafen sich dann auch gleich die Eltern zum ersten Elternabend im neuen Gebäude. Noch zu erledigende Arbeiten wurden besprochen, und Norbert Schäfer von Stadt + Natur stellte erste Überlegungen zur Umwandlung der bisherigen Gaststätten-Terrasse in einen attraktiven und möglichst naturnahen Schulhof und -garten vor. Die Planung soll bis zum Jahresende stehen, um im Frühjahr dann in mehreren Arbeitsphasen gemeinsam mit einem Freiwilligenteam der BASF den Schulhof zu gestalten.

 

Bis spätestens zum Beginn des Schuljahres 2015/16 soll vermieterseitig dann auch die Renovierung des Seitentrakts abgeschlossen sein, in dem künftig ein Speisesaal und ein zweiter Gruppenraum untergebracht sein werden.

 

Die FRS-Schulgemeinschaft bedankt sich ganz herzlich bei allen tatkräftigen Helferinnen und Helfern sowie Sponsoren, ohne deren Unterstützung der Umzug nicht zu bewältigen gewesen und die neuen Räumlichkeiten nicht so schön geworden wären!

 

Der Umzug war notwendig geworden, nachdem die Stadt Speyer das Areal Ludwigstr. 13 an einen privaten Investor veräußert und allen Mietern zum Jahresende 2014 gekündigt hatte. Das Lina-Sommer-Haus war früher einmal ein Vereinsheim der katholischen Kirche und ist einigen Ortskundigen vielleicht noch als Gaststätte "Christo" bekannt.

 

Kleine Fotostrecke zu den Umbau- und Umzugsaktivitäten:

Künftig Englisch als erste Fremdsprache an der FRS

Ab dem Schuljahr 2014/15 werden die Reformschülerinnen und -schüler Englisch statt Französisch als erste Fremdsprache an der FRS erlernen. Dies hat die FRS-Mitgliederversammlung bei ihrer Sitzung am Juni 2014 beschlossen. Die Entscheidung fiel dabei nicht leicht, denn sowohl für Kultur und Lebensart unserer französischen Nachbarn als auch für die französische Sprache als solche empfinden viele FRS-Angehörige eine hohe Wertschätzung.

 

Trotzdem gab es am Ende eine deutliche Mehrheit für den Umstieg. Ausschlaggebend für den Wechsel war vor allem die Tatsache, dass Englisch unangefochten die Weltsprache #1 ist und künftig wohl von (fast) jedem sehr gut beherrscht werden muss. Darüber hinaus können im Englischen aufgrund der vergleichsweise einfacheren Grammatik zu Beginn schnellere Lernerfolge erzielt werden - nicht zuletzt, weil es eine deutlich höhere Präsenz im Alltag auch der Kinder hat.

 

Wie im Schulkonzept verankert, soll auch die englische Sprache durch eine Muttersprachlerin oder einen Muttersprachler in kreativ-spielerischer Form unterrichtet werden.

FRS Wald-Olympiade 8. April 2014 - jedes Kind ist ein Sieger

Alia Ciobanu mit FRS-Elternsprecher Vytas Cirpus

"Revolution im Klassenzimmer"

Diskussionsveranstaltung mit Buchautorin Alia Ciobanu beim Tag der offenen Tür am 8. März 2014



Seit 2007 finden sich in Freiburg jedes Jahr ein paar Oberstufenschülerinnen und –schüler,
die sich von der Schule abmelden und sich in Eigenregie über ein oder zwei Jahre auf die – schwierigere – externe Abiturprüfung vorzubereiten. Über den Verein „methodos e.V.“ organisiert dabei jeder Jahrgang eigenverantwortlich Räume, kümmert sich um die Finanzen, einigt sich über die Form des Lernens und stellt Lehrer als „Übungsleiter“ an.
Alia Ciobanu, Jahrgang 1991 und selbst von 2009-11 bei methodos dabei, hat über dieses alternative „Schul-Projekt“ im Herder-Verlag ein spannendes Buch veröffentlicht: „Revolution im Klassenzimmer – Wenn Schüler ihre eigene Schule gründen“.

Verantwortung für's eigene Lernen

„Wir nehmen unsere Bildung selbst in die Hand!“ lautet der zentrale Leitsatz von methodos. Grund genug für die Freie Reformschule Speyer (FRS), Alia Ciobanu im Rahmen ihres Tages der offenen Tür in der vergangenen Woche zu einer Diskussionsveranstaltung einzuladen. „Denn“, so Carolin Kremer, Mitglied im Vorstand des FRS-Trägervereins, „an unserer Schule gilt: „Wir nehmen die Bildung unserer Kinder selbst in die Hand. Und ermöglichen ihnen eine Grundschulzeit, in der sie lernen, selbst Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen!“ Zahlreiche interessierte Besucher hatten sich in der Ludwigstraße 13 eingefunden. Schnell entspann sich eine lebhafte Diskussion.

„Wie ist die Idee zu methodos entstanden?“ (aus Unzufriedenheit mit einem Oberstufensystem, bei dem die Schülermeinung nicht zu zählen schien), „Woher wussten Sie, was Sie bei der Abiprüfung können mussten?“ (kann man sich aus dem Internet herunter laden), „Ist die Durchfallquote bei methodos höher als bei Regelschulen?“ (nein), „Wie haben Sie das nötige Geld zusammen bekommen?“ (vor allem von Eltern, Stiftungen und Sponsoren), „Wie haben Sie Ihr Lernen denn konkret organisiert?“ (ein zeitintensiver und laufender Prozess mit einem großen Anteil Selbstlern-Zeiten, Gruppenlernen und relativ wenigen „Lehrerstunden“) lauteten einige der eher praktisch orientierten Fragen an Alia Ciobanu.

Lernen ganz ohne Druck?

Eine Zuhörerin bekannte nach einer Weile durchaus bewundernd, aber auch zweifelnd:
„Ich hätte das nicht geschafft, ohne den Druck von Lehrern, Eltern und Noten zu lernen!“ Alia Ciobanu beeilte sich klar zu stellen, dass sie selbst wie zahlreiche andere methodos-Schüler zwar sicherlich überdurchschnittlich motiviert, jedoch keineswegs übermäßig fleißig veranlagt gewesen sei. Auch ihre Lerngruppe habe Ansporn gebraucht. Aber: „Wichtig war für uns, dass wir uns diesen Druck selbst aufgebaut bzw. uns freiwillig für
diesen Weg entschieden haben.“ Beim gemeinsamen Lernen entstehe durch die
unterschiedlichen Lerntypen zudem erfahrungsgemäß von alleine ein gewisser
Gruppendruck. Eher perfektionistisch veranlagte Schüler zögen die etwas fauleren mit, während diese wiederum für eine allen wohltuende Balance zwischen Lernen und Pausen sorgten.

Schüler und Lehrer auf Augenhöhe

Breiten Raum nahm die Diskussion um die veränderte Rollenverteilung zwischen Schülern
und Lehrern ein. Für Alia Ciobanu liegt hier die wesentliche Ursache für Unlust und Frust auf allen Seiten im regulären Schulsystem. „Bei methodos haben wir die Lehrer gebeten, uns beim Lernen zu helfen. Wir wollten etwas von Ihnen – und nicht umgekehrt. Deshalb sind wir uns auf Augenhöhe begegnet. Unsere Lehrer waren außerdem nicht unsere Prüfer. Deshalb hatten sie keine Macht über uns. Ihre Rückmeldungen an uns waren ehrlich und darauf angelegt, dass wir unser selbstgestecktes Ziel auch würden schaffen können.“ Für Alia Ciobanu und ihre Mitstreiter war stets klar: „Keine Schule ohne
Lehrer“. Sie erinnerte daran, dass methodos seinerzeit auf gemeinsame Initiative von Schülern, Eltern und eben Lehrern entstanden sei. Grundsätzlich könne allerdings bei einem Projekt wie methodos durchaus die Gefahr bestehen, dass die Schüler die von
ihnen angestellten Lehrer als reine Dienstleister ansehen und behandeln würden.

Was ihrer Meinung nach einen guten Lehrer auszeichne und nach welchen Kriterien bei
methodos die Lehrer ausgesucht würden, wollten einige Zuhörer von Alia Ciobanu wissen. Der „Sympathiefaktor“ sei bei den Bewerbungsgesprächen wichtig gewesen, bekannte diese. Die Lehrer hätten authentisch wirken müssen. Fachwissen und Erfahrungen mit
Abiturprüfungen seien ein weiteres Kriterium gewesen. Noch entscheidender sei aber gewesen, dass die Lehrer sich einerseits für ihr Fach hätten begeistert hätten, sich andererseits aber auch hätten zurücknehmen und die Schüler einfach machen lassen können. Denn: „Das Lehrerdasein beschränkt sich nicht auf die Vermittlung von Wissen, sondern umfasst auch die Begleitung des persönlichen Prozesses eines jeden Schülers.“

Der Weg als Ziel

Überhaupt konnte man aus dem Bericht von Alia Ciobanu schließen, dass bei methodos letztlich der Weg zum Abitur mindestens so sehr das Ziel ist wie das Abitur selbst. „Der Abiturstoff machte bei mir nur einen Bruchteil des während meiner methodos-Zeit Erlernten aus. Viel wichtiger und prägender waren die Kompetenzen, die ich durch das organisatorische Drumherum und vor allem in den Gruppenprozessen erlangt und erfahren habe“, fasste es Alia Ciobanu zusammen.

„Muss ich hier in Speyer auch extra eine eigene Schule gründen, um mich selbstbestimmt auf mein Abitur vorbereiten zu können? Kann ich das überhaupt? Oder gibt es auch außerhalb Freiburgs entsprechende Initiativen?“ wollte gegen Ende der Diskussionsrunde eine Neuntklässlerin ein wenig beklommen wissen. „Du könntest es ganz bestimmt“, machte Alia Ciobanu ihr Mut, „aber Du musst es nicht. Es gibt auch andere Wege als bei methodos.“ Und berichtete beispielhaft vom Modell „ABIplus“ an der Freien Schule Elztal sowie von Überlegungen an der Evangelischen Schule Berlin-Zentrum, künftig parallel drei unterschiedliche Wege zum Abitur anzubieten. Aber: „Was Du nicht selbst in die Hand nimmst, passiert nicht!“



Alia Ciobanu selbst, wen wundert’s, geht inzwischen auch an der Uni eigene Lern-Wege und experimentiert mit Kommilitonen in Stuttgart im Projekt „Universidee“.







Auftritt der FRS-Streicherklasse beim Kulturellen Adventskalender der Stadt Speyer am 19. Dezember 2013 in der Postgalerie

 

Der Offene Kanal Speyer hat den Auftritt in Ausschnitten auf You Tube eingestellt (ab Minute 7:01):

 

http://www.youtube.com/watch?v=dtGJIuGeEOU

"Bilderbuchkino" zum bundesweiten Vorlesetag am 15. November 2013

"Licht aus, Spot an!" Aus Anlass des bundesweiten Vorlesetags feierte in dieser Woche in der Wald-Kita "Flohkiste" das erste "Bilderbuchkino" der FRS Premiere. Während die entzückenden Illustrationen des Bilderbuchs "Papa" an die Wand geworfen wurden, las eine altersgemischte Gruppe von Erst- bis Viertklässlern in verteilten Rollen aus dem "Off" die dazu gehörende, von Philippe Corentin erdachte Geschichte vor. Die Kita-Kinder waren begeistert - ebenso wie ihre Erzieherinnen.

 

Eine weitere Vorstellung fand am Vorlesetag an der FRS selbst statt. Geladen waren Eltern und Freunde der FRS-Schüler. Bei dieser Gelegenheit kam dann auch das Bilderbuchkino der zweiten Schülergruppe zur Erstaufführung: Gezeigt und gesprochen wurde die Geschichte "Mutig, mutig" von Lorenz Pauli. Alle Vorleser wie auch die beiden "Bildregisseure" erhielten für ihre gelungenen Darbietungen großen Applaus und wurden mit Pizza und Muffins als Stärkung für den zweiten Teil des Nachmittags belohnt. In diesem kamen dann alle auf den Hund: Zunächst entführte Kunsterzieher Fridolin Baudy in den "Schönsten Hundesommer der Welt". Die spannend-witzige, aber auch nachdenkliche Geschichte um Hundefreundschaften zog die kleinen und großen Zuhörer in ihren Bann. Den Schluss- und Höhepunkt des Vorlese-Marathons an der FRS bildete das Buch "Als der Hund in die Schule kam" von Christine Nöstlinger, wiederum in unnachahmlicher Art vorgelesen, geflüstert und geknurrt von Fridolin Baudy. 

 

Das "Bilderbuchkino" ist Bestandteil eines umfassenden Bücher- und Spieleprojekts, das Deutschlehrerin Elena Lischer unterstützt von den beiden FSK-lerinnen Hanna Müller und Lisa Berlinghof sowie FRS-Mama Iris Calenborn in diesem Schuljahr an der FRS durchführt. Eine weitere Vorstellung findet im Diakonissen-Kindergarten statt, und auch andere Kitas haben bereits Interesse an einem Gastspiel der FRS-Schülerinnen und -Schüler bekundet.

 

Infos zum Bundesweiten Vorlesetag finden Sie hier: www.vorlesetag.de

Projekt: Schulverpflegung

Mit Unterstützung durch den Speierling Hofladen lernen die Schülerinnen und Schüler der FRS alles über gesunde Ernährung, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie man sie bewusst und gerne genießt. 

Suppe-Kochen im Speierling - macht Spaß, ist gesund und hilft der Klassenkasse

 

Anlässlich der bundesweiten Aktion FLEISCH HAT HEUTE SCHULFREI (per Klick auf die Homepage www.vernetzungssstellen-schulverpflegung.de) kochen Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse mit dem Team vom Speierling am Mittwoch, 25. September 2013 im Laden (Auestraße 17) Suppe. Gönnen Sie sich ein gesundes und günstiges Mittagessen und unterstützen damit zusätzlich die FRS – Speyers naturnahe und faire Grundschule. Pro verkaufter Suppe spendet der Speierling 1,- EUR in die Klassenkasse.

 

Die Rheinpfalz berichtete darüber am 28. September 2013. Zum Bericht hier klicken.

Gesunde Ernährung an der FRS
Gesunde Ernährung und Wertschätzung für Lebensmittel ist uns wichtig. Neben Schlaf und Bewegung ist die Ernährung schließlich entscheidend für die Konzentrationsfähigkeit und damit für den Ler
Fleisch_schulfrei_Flyer_PRINT.pdf
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"Fideln mit Volker"

Die FRS-Streicherklasse treten gemeinsam mit anderen Streicherklassen aus Rheinland-Pfalz beim Sommerfest der Kreismusikschule Alzey auf

 

Kurz vor Schuljahresende reisten Kinder und Eltern der FRS nach Alzey, um sich aktiv am Sommerfest der dortigen Musikschule zu beteiligen. Auf dem Programm stand "Fideln mit Volker", bei dem zusammen mit mehr als 90 Streicherinnen und Streichern aus den Grundschulen Gau-Odernheim und Alsheim, dem Elisabeth-Langgässer-Gymnasium Alzey sowie der Kreismusikschule Alzey das Stück "Festival" zur Aufführung gebracht werden sollte. Das Werk beinhaltet drei Schwierigkeitsgrade und stellt hinsichtlich Intonation und Rhythmus beträchtliche Ansprüche an junge Musiker. Wochenlang hatten die Kinder unter Anleitung von Musiklehrerin Sonja Fischer fleißig ihre jeweiligen Stimmen geübt. Besonders stolz war die Musiklehrerin, dass drei FRSler schon eigenständig im schwereren B-Orchester mitspielen konnten. Nach nur einer gemeinsamen Probe am Vormittag, bei dem der große Saal der Musikschule aus allen Nähten platzte, erklang das Stück dann am frühen Nachmittag wie geplant unter Leitung von Musikschulleiter Kurt Steffens im Hof der Musikschule - hatte sich doch gerade noch rechtzeitig die Sonne durchgesetzt. War der erste Anlauf noch "vom Winde verweht", so klappte es im zweiten Versuch prima. Alle Mitwirkenden hatten ihren Spaß und waren zu Recht stolz auf ihre Leistung.

Die FRS als Erntehelfer beim Speierling-Hof

Bericht zum FRS-Erntehelfer-Einsatz beim Speierling-Hof in Meckenheim
Auf den Acker statt in die Schule - Reformschüler als Erntehelfer beim Speierlinghof in Meckenheim im Einsatz. Auch die Rheinpfalz hat berichtet, siehe Pressespiegel.
FRS_PM_Erntehelfer_28_05_2013.pdf
PDF-Dokument [142.0 KB]

Dreck-weg-Tag 2013

Sprit-Flaschen ohne Ende
Schülerinnen und Schüler der Freien Reformschule Speyer beteiligten sich am Dreck-weg-Tag 2013

 

„Wir räumen auf, als hätte der Teufel den Boden geschleckt", hatten sich Zweitklässler Valentin und seine Mitschülerinnen und Mitschüler von der Freien Reformschule Speyer für den diesjährigen Dreck-weg-Tag vorgenommen. Und gingen am Freitagmorgen bei frühlingshaftem Sonnenschein mit Feuereifer rund ums Stiftungs-Krankenhaus ans Werk. Unterstützung erhielten sie dabei nicht nur von einer ehemaligen Mitschülerin, sondern auch von Umweltdezernent Frank Scheid höchstpersönlich.

 

Der Einsatz der Grundschüler tat wahrlich Not: Schon nach kürzester Zeit musste Klassenlehrer Simon Eisenlöffel mit dem Bollerwagen den ersten Gang zum Altglas-Container antreten. „In den Büschen hier liegen Sprit-Flaschen ohne Ende herum", schüttelte Elternvertreterin Berit Imo fassungslos den Kopf, „Bier, Whisky, Wodka, Schnaps – zum Teil sogar noch gefüllt!" Auch Zigarettenkippen, Verpackungsmaterial und Parkscheine sammelten die mit Handschuhen und großen Zangen bewaffneten Kinder in größeren Mengen ein. Selbst Spritzen und Glühbirnen, die eigentlich in den Sondermüll gehören, waren zu finden. Das kurioseste Fundstück war wohl ein altes Portemonnaie mit D-Mark und verrotteten Karten.

 

Einfach in die Natur geworfen hatten achtlose Mitbürger aber auch Dinge, die nach Ansicht der Schülerinnen und Schüler durchaus noch Gebrauchswert aufwiesen: ein alter Stuhl, ein Windlicht und eine kleine Ton-Eule zum Beispiel. Oder einen kleinen Blech-Löffel. Erst ein vielstimmiges „igitt" sowie der Kommentar eines Viertklässlers „So bekommst Du nie eine Freundin!" konnten Zweitklässler Eliot dazu bewegen, sich schweren Herzens doch von ihm zu trennen.

 

In einem Schulprojekt hatten die Reformschüler sich bereits im Vorfeld umfassend mit dem Thema Müll beschäftigt. Neben der Bewegung an der frischen Luft brachte der Dreck-weg-Tag den Reformschülern dann sogar noch Geld für die Klassenkasse ein: Rund 20 Euro an Leergut, so die Schätzung von Schulleiterin Martina Plaumann.

 

 

 



Eindrücke von der Kuschelstimmung beim Bundesweiten Vorlesetag 2012

Von Karotten im Weltall und Katern als Fluglehrern

Originelle Bücher zogen Kinder und Eltern in ihren Bann 

Was passiert, wenn zwei „große" Brüder ihr neugeborenes Geschwisterchen nach dem Genuss von Möhrenbrei mit ins Weltall nehmen? Und wie schafft es ausgerechnet ein Kater mit Migrationshintergrund, das Küken einer ölverklebten Möwe auszubrüten und ihm das Fliegen beizubringen? Diese Geschichten standen im Mittelpunkt des Vorlesetages, den die Freie Reformschule Speyer (FRS) am 16. November 2012 ausgerichtet hat. Gelesen haben mit dem Kunsterzieher Friedolin Baudy und dem Schauspieler Mate Irrniss zwei Profis, die es auf unnachahmliche Weise verstanden, den Geschichten Leben einzuhauchen.

 

„Bei uns genießen Lesen und Vorlesen einen enorm hohen Stellenwert", erläutert Schulleiterin Martina Plaumann. Kein Wunder, dass die Kinder und ihre mitgebrachten Freunde gebannt an den Lippen der Vortragenden hingen. Schon vormittags hatten sie drei Geschichten gelauscht: Da hatten bereits einige Eltern den Schülerinnen und Schülern ihre Lieblingsbücher vorgestellt. 

Mehr Infos und Bilder zum Bundesweiten Vorlesetag findet man unter diesem Link.

Artikel (Rheinpfalz 26.09.2012)

 

 

 

Wald-Olympiade 2012
- zusammen mit der Flohkiste und der KiTa St. Joseph

Wir sind eine bewegungsFREUdige Schule. Das finden Kinder und Eltern gut, weil sich bewegen macht schlau, ist gesund und macht ganz viel Spaß!!! Die Waldolympiade ist seit einigen Jahren fester Bestandteil unseres Schulkalenders und in diesem Jahr haben wir erstmalig Wald-Kindergartengruppen eingeladen mitzumachen. In wenigen Tagen kann hier die Dia-Show betrachtet werden (aktuell werden die Freigaben durch die Eltern eingeholt).

 

Durchblick Speyer - Ausgabe 35, 7.-28.09.2012

 

Fair gekocht - Schülerinnen und Schüler der Reformschule verdienen sich den Theaterbesuch

Die Aktion war ein voller Erfolg - findet auch die Kreis- und Stadtsparkasse und berichtet, obendrein zur großzügigen Spende, in ihrem Blog über den Tag beim Speierling Hofladen.

Hier geht es per Klick direkt zum Presse-Bericht 

Donnerstag, 13.09. ab 12 Uhr Kürbissuppe im Speierling Hofladen, Auestraße 17

Suppen-Euro für die Klassenkasse
Fair ge-kocht: Reformschüler schnippeln – Speierling spendet

Drei Tage pro Woche genießen die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer der Freien Reformschule Speyer das leckere Mittagessen vom Speierling Hofladen. „Wir haben uns seinerzeit für den Speierling entschieden, weil dort viel Wert auf gesunde, regionale Zutaten gelegt wird und wir für unsere Kinder kein fades 08/15-Kantinenessen wollten," berichtet die stellvertretende Schulsprecherin Berit Imo.

 

Im Rahmen des stadtweiten Aktionstages „Fair ge-kocht" schauen die Zweitklässler der Reformschule am kommenden Donnerstag, 13. September 2012, nun erstmals hinter die Ladentheke und werden die Zutaten für die Tagessuppe schnippeln. Das Speierling-Team in der Auestraße 17 bedankt sich für diese Hilfe, indem es von jeder an diesem Tag dort verkauften Suppe einen Euro an die Klassenkasse spendet. „Ein fairer Deal" fand auch die Sparkasse Speyer, als sie von der Aktion erfuhr, und sagte spontan zu, jeweils noch einen weiteren Euro draufzulegen. Die Reformschüler hoffen nun auf einen großen Ansturm auf die leckere Kürbissuppe – auch wenn sie dann mehr Schnippeln müssen.

"Wir laufen für UNICEF"
Schülerinnen und Schüler der FRS erliefen über 700 EUR

Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Freien Reformschule Speyer unter Federführung von Sportlehrerin Agnieszka Tajs-Kappner an der Aktion "Wir laufen für UNICEF" teilgenommen. Die erste Herausforderung war dabei schon im Vorfeld zu meistern: Galt es doch, von möglichst vielen Angehörigen, Bekannten und Geschäftsinhabern Zusagen einzusammeln, einen bestimmten Betrag pro Turnhallen-Runde an das UNICEF-Bildungsprogramm zu spenden. Ein großer Ansporn, am Wettkampftag dann in 15 Minuten möglichst viele Runden zu schaffen. Von Eltern und Lehrern lautstark angefeuert, rannten die Schülerinnen und Schüler, bis die Gesichter himbeerfarben leuchteten. Der Tagessieg ging schließlich an die siebenjährige Merle, die sage und schreibe 30 Runden schaffte und dabei sogar die älteren Mitschüler hinter sich ließ. Geleuchtet haben am Ende auch die Augen - voller Stolz über die eigene Leistung und den erlaufenen Spendenbetrag von mehr als 700 Euro. Obwohl ein paar Kinder krankheitsbedingt nicht mitmachen konnten und der Sturz eines Erstklässlers ein noch besseres Ergebnis verhinderte, entsprach dies einer Verdoppelung des im Vorjahr erzielten Spendenaufkommens.

Auf diese Weise schon warmgelaufen, nahmen die Reformschüler wenige Tage später auch am Stadtsportfest der Speyerer Grundschulen teil. Sportlich war in dieser Woche dann auch der Schuljahresausklang: Statt des üblichen Naturwissenschaftsunterrichtes im Wald traten die Schülerinnen und Schüler zur Wald-Olympiade an. In den Disziplinen Cent-Tauchen, Umzieh-Staffellauf, Schuh-Weitwurf, Verrücktes Froschhüpfen und Laufende Sanduhr wurde wiederum mit Feuereifer und viel Spaß um Medaillen und die Ehre gekämpft.
zum Pressebericht der Rheinpfalz vom 27.06.2012

 



Spendenübergabe bei der Sparkassenstiftung

Kinder der Sreicherklasse haben sich zusammen mit Musiklehrerin Sonja Fischer ihre GUTschrift bei der Sparkassenstiftung abgeholt und zur Freude aller Anwesenden ein Kurz-Konzert gespielt.

 

Per Klick auf das Bild kommt man zum kompletten Artikel im Blog der Kreis- und Stadtsparkasse.

Beste Stimmung im Augustinersaal der Kreis- und Stadtsparkasse in Speyer.

Ernüchternde Erkenntnisse zur Betreuungs-Situation an den Gymnasien in Speyer

beim Abendgespräch der FRS zur Langen Nacht der Bildung am 15. Juni 2012

 

Warum gibt es in Speyer nach wie vor kein Ganztagsangebot an den Gymnasien? Und welche alternativen Betreuungsmöglichkeiten stehen betroffenen Familien aus Speyer und dem Umland zur Verfügung? Diese Fragen standen letztlich im Mittelpunkt des „FRS-Abendgesprächs" im Rahmen der Langen Nacht der Bildung am vergangenen Freitag, das von Carolin Kremer, Vorstandsmitglied des Elterninitiative Freie Reformschule e.V. moderiert wurde. Auf dem Podium saßen Gabriele Weindel-Güdemann, Mitglied des Schulträgerausschusses der Stadt Speyer und langjährig im Landeselternbeirat engagiert, Volker Herrling vom Jugendamt sowie Astrid Brandenburger, berufstätige Mutter von drei Kindern aus Otterstadt, deren Sohn im nächsten Jahr ein Speyerer Gymnasium besuchen soll und für den sie eine Ganztagsbetreuung benötigt.

 

„Flügel verleihen oder glucken? Segen oder Fluch?" lautete der etwas provokante Titel der Diskussionsveranstaltung. Doch Referenten und Zuhörer waren sich schnell einig: Derartige Schwarz-Weiss-Malerei ist überholt, an einem umfangreichen Ganztagsbetreuungsangebot für Kita- und Schulkinder führt kein Weg mehr vorbei.

 

Qualifizierte Ganztagsbetreuung schade weder dem Kind noch der Familie, fassten die Referenten unisono ihre Erfahrungen zusammen. Sie sei zwar auch kein „Allheilmittel" zum Ausgleich bzw. zur Verhinderung gesellschaftlicher Fehlentwicklungen, könne aber, bei entsprechender Qualität der Einrichtung, Kinder mit Lerndefiziten oder Verhaltensauffälligkeiten besser fördern.

 

Befürchtungen von Lehrern und Eltern, so der Eindruck der Referenten, sei wohl ein wesentlicher Grund für die nach wie vor fehlenden Ganztagsangebote an den Speyerer Gymnasien. An der mangelnden – auch finanziellen – Unterstützung durch Stadt und Land könne es jedenfalls nicht liegen. Auch sei die Einführung von Ganztagsangeboten nicht an die von Vielen abgelehnte Umstellung auf G8 geknüpft.

 

Solange also keine rückläufigen Anmeldezahlen an den Speyerer Gymnasien für Handlungsdruck sorgten, so das für die anwesenden Eltern entmutigende Fazit der Referenten, sei mit Bewegung an den Gymnasien nicht zu rechnen.

 

„Wir müssen das Thema eben selbst in die Hand nehmen und einen privaten Schulhort ins Leben rufen, der auch Umland-Kindern offensteht!" gab sich eine Erstklässler-Mutter aus dem Publikum gleichwohl kämpferisch. Auch wenn dies bedeute, noch sehr dicke Bretter bohren und sowohl die Stadt Speyer als auch die nahegelegenen Kommunen aus den benachbarten Kreisen ins Boot holen zu müssen. Wie das zu bewerkstelligen sein könnte, war nach dem Diskussionsforum noch Thema intensiver Einzelgespräche bei Pfälzer Wein und groovigem Jazz, dargeboten von Stammlehrer Simon Eisenlöffel mit Begleitung. 

 

Lesen Sie dazu auch die Vorberichterstattung in der Rheinpfalz vom 9. Juni.



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Film: Die kleinen Streicher

Bei jedem Tag der offenen Tür kann man in das aktuelle Schuljahr schnuppern und sehen, wie die Schüler fächerübergreifend ihr aktuelles Thema erleben, erforschen, entdecken. Es gibt Anschauungsmaterial, aber natürlich auch Experimente und Bastelangebote zum Mitmachen. Bei jedem Tag der offenen Tür zeigt auch die Streicherklasse einen Auszug ihres Könnens - je nach Gruppenzusammensetzung (Anzahl Anfänger und fortgeschrittene Musiker) variiert dies natürlich, zeigt aber immer, dass Musik riesigen Spaß macht!! Am schönsten ist es, die Streicherklasse live zu erleben. Wer den Auftritt gerade verpasst hat und/oder den nächsten kaum erwarten kann, schaut erst mal diesen Film :-)

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Nächste Termine

Tag der offenen Tür

Samstag, 23. September

 

Info-Abend SJ 2018/19

Dienstag, 24. Oktober 

Mittwoch, 22. November

 

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