Der Waldtag

Von den Oster- bis zu den Herbstferien verbringen die Schüler den ganzen Montag im Wald. Im Winterhalbjahr verbringen sie dort den Montagnachmittag und erleben Naturwissenschaftliches hautnah. Das Umfeld Wald wird immer in die Themen der Lerngruppe integriert (Waldolympiade, Jahreszeiten, Die vier Elemente etc.).

 

  • Der regelmäßige Aufenthalt im Wald und in der freien Natur als fester Bestandteil der Schulwoche bietet zahlreiche Möglichkeiten und positive Aspekte:
  • Der Wald wird zu einer vertrauten Umgebung, ähnlich wie ein Klassenraum, bietet dabei jedoch ein Vielfaches mehr an Raum – und viel Platz ist nötig, um das elementare Grundbedürfnis der Kinder nach selbstbestimmter Bewegung erfüllen zu können.
  • Vielfältige Erfahrungen, unmittelbare Beobachtung und selbstbestimmtes Lernen im Wald führt zu elementaren Kenntnissen über die Natur. Der Wald bietet so Bildungsgelegenheiten, die anschließend durch andere Lehr- und Lernmittel vertieft werden können.
  • Stille als Chance für eine Differenzierung des Wahrnehmungsvermögens wird möglich, und innere Ruhe als Voraussetzung für Stabilität wird gefördert.
  • Die erholsame Umgebung des Waldes stärkt die körperlich-seelische Gesundheit. Der Aufenthalt an frischer Luft trägt zur Stärkung des Immunsystems bei.
  • Regelmäßige Aufenthalte im Wald lassen die Schüler erfahren, dass der Mensch in die Natur eingebunden ist, und fördern ihr „natürliches“ Umweltbewusstsein. Elementare Regeln für den Umgang mit der Natur (Pflanzen und Tiere schonend behandeln) und der Umwelt (Abfallvermeidung) werden vermittelt.