Aktuell

Sprit-Flaschen ohne Ende
Schülerinnen und Schüler der Freien Reformschule Speyer beteiligten sich am Dreck-weg-Tag 2013

 

„Wir räumen auf, als hätte der Teufel den Boden geschleckt", hatten sich Zweitklässler Valentin und seine Mitschülerinnen und Mitschüler von der Freien Reformschule Speyer für den diesjährigen Dreck-weg-Tag vorgenommen. Und gingen am Freitagmorgen bei frühlingshaftem Sonnenschein mit Feuereifer rund ums Stiftungs-Krankenhaus ans Werk. Unterstützung erhielten sie dabei nicht nur von einer ehemaligen Mitschülerin, sondern auch von Umweltdezernent Frank Scheid höchstpersönlich.

 

Der Einsatz der Grundschüler tat wahrlich Not: Schon nach kürzester Zeit musste Klassenlehrer Simon Eisenlöffel mit dem Bollerwagen den ersten Gang zum Altglas-Container antreten. „In den Büschen hier liegen Sprit-Flaschen ohne Ende herum", schüttelte Elternvertreterin Berit Imo fassungslos den Kopf, „Bier, Whisky, Wodka, Schnaps – zum Teil sogar noch gefüllt!" Auch Zigarettenkippen, Verpackungsmaterial und Parkscheine sammelten die mit Handschuhen und großen Zangen bewaffneten Kinder in größeren Mengen ein. Selbst Spritzen und Glühbirnen, die eigentlich in den Sondermüll gehören, waren zu finden. Das kurioseste Fundstück war wohl ein altes Portemonnaie mit D-Mark und verrotteten Karten.

 

Einfach in die Natur geworfen hatten achtlose Mitbürger aber auch Dinge, die nach Ansicht der Schülerinnen und Schüler durchaus noch Gebrauchswert aufwiesen: ein alter Stuhl, ein Windlicht und eine kleine Ton-Eule zum Beispiel. Oder einen kleinen Blech-Löffel. Erst ein vielstimmiges „igitt" sowie der Kommentar eines Viertklässlers „So bekommst Du nie eine Freundin!" konnten Zweitklässler Eliot dazu bewegen, sich schweren Herzens doch von ihm zu trennen.

 

In einem Schulprojekt hatten die Reformschüler sich bereits im Vorfeld umfassend mit dem Thema Müll beschäftigt. Neben der Bewegung an der frischen Luft brachte der Dreck-weg-Tag den Reformschülern dann sogar noch Geld für die Klassenkasse ein: Rund 20 Euro an Leergut, so die Schätzung von Schulleiterin Martina Plaumann.

 

 

 



Eindrücke von der Kuschelstimmung beim Bundesweiten Vorlesetag 2012

Von Karotten im Weltall und Katern als Fluglehrern

Originelle Bücher zogen Kinder und Eltern in ihren Bann 

Was passiert, wenn zwei „große" Brüder ihr neugeborenes Geschwisterchen nach dem Genuss von Möhrenbrei mit ins Weltall nehmen? Und wie schafft es ausgerechnet ein Kater mit Migrationshintergrund, das Küken einer ölverklebten Möwe auszubrüten und ihm das Fliegen beizubringen? Diese Geschichten standen im Mittelpunkt des Vorlesetages, den die Freie Reformschule Speyer (FRS) am 16. November 2012 ausgerichtet hat. Gelesen haben mit dem Kunsterzieher Friedolin Baudy und dem Schauspieler Mate Irrniss zwei Profis, die es auf unnachahmliche Weise verstanden, den Geschichten Leben einzuhauchen.

 

„Bei uns genießen Lesen und Vorlesen einen enorm hohen Stellenwert", erläutert Schulleiterin Martina Plaumann. Kein Wunder, dass die Kinder und ihre mitgebrachten Freunde gebannt an den Lippen der Vortragenden hingen. Schon vormittags hatten sie drei Geschichten gelauscht: Da hatten bereits einige Eltern den Schülerinnen und Schülern ihre Lieblingsbücher vorgestellt. 

Mehr Infos und Bilder zum Bundesweiten Vorlesetag findet man unter diesem Link.

Artikel (Rheinpfalz 26.09.2012)

 

 

 

Wald-Olympiade 2012
- zusammen mit der Flohkiste und der KiTa St. Joseph

Wir sind eine bewegungsFREUdige Schule. Das finden Kinder und Eltern gut, weil sich bewegen macht schlau, ist gesund und macht ganz viel Spaß!!! Die Waldolympiade ist seit einigen Jahren fester Bestandteil unseres Schulkalenders und in diesem Jahr haben wir erstmalig Wald-Kindergartengruppen eingeladen mitzumachen. In wenigen Tagen kann hier die Dia-Show betrachtet werden (aktuell werden die Freigaben durch die Eltern eingeholt).

 

Durchblick Speyer - Ausgabe 35, 7.-28.09.2012

 

Fair gekocht - Schülerinnen und Schüler der Reformschule verdienen sich den Theaterbesuch

Die Aktion war ein voller Erfolg - findet auch die Kreis- und Stadtsparkasse und berichtet, obendrein zur großzügigen Spende, in ihrem Blog über den Tag beim Speierling Hofladen.

Hier geht es per Klick direkt zum Presse-Bericht 

Donnerstag, 13.09. ab 12 Uhr Kürbissuppe im Speierling Hofladen, Auestraße 17

Suppen-Euro für die Klassenkasse
Fair ge-kocht: Reformschüler schnippeln – Speierling spendet

Drei Tage pro Woche genießen die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer der Freien Reformschule Speyer das leckere Mittagessen vom Speierling Hofladen. „Wir haben uns seinerzeit für den Speierling entschieden, weil dort viel Wert auf gesunde, regionale Zutaten gelegt wird und wir für unsere Kinder kein fades 08/15-Kantinenessen wollten," berichtet die stellvertretende Schulsprecherin Berit Imo.

 

Im Rahmen des stadtweiten Aktionstages „Fair ge-kocht" schauen die Zweitklässler der Reformschule am kommenden Donnerstag, 13. September 2012, nun erstmals hinter die Ladentheke und werden die Zutaten für die Tagessuppe schnippeln. Das Speierling-Team in der Auestraße 17 bedankt sich für diese Hilfe, indem es von jeder an diesem Tag dort verkauften Suppe einen Euro an die Klassenkasse spendet. „Ein fairer Deal" fand auch die Sparkasse Speyer, als sie von der Aktion erfuhr, und sagte spontan zu, jeweils noch einen weiteren Euro draufzulegen. Die Reformschüler hoffen nun auf einen großen Ansturm auf die leckere Kürbissuppe – auch wenn sie dann mehr Schnippeln müssen.

"Wir laufen für UNICEF"
Schülerinnen und Schüler der FRS erliefen über 700 EUR

Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Freien Reformschule Speyer unter Federführung von Sportlehrerin Agnieszka Tajs-Kappner an der Aktion "Wir laufen für UNICEF" teilgenommen. Die erste Herausforderung war dabei schon im Vorfeld zu meistern: Galt es doch, von möglichst vielen Angehörigen, Bekannten und Geschäftsinhabern Zusagen einzusammeln, einen bestimmten Betrag pro Turnhallen-Runde an das UNICEF-Bildungsprogramm zu spenden. Ein großer Ansporn, am Wettkampftag dann in 15 Minuten möglichst viele Runden zu schaffen. Von Eltern und Lehrern lautstark angefeuert, rannten die Schülerinnen und Schüler, bis die Gesichter himbeerfarben leuchteten. Der Tagessieg ging schließlich an die siebenjährige Merle, die sage und schreibe 30 Runden schaffte und dabei sogar die älteren Mitschüler hinter sich ließ. Geleuchtet haben am Ende auch die Augen - voller Stolz über die eigene Leistung und den erlaufenen Spendenbetrag von mehr als 700 Euro. Obwohl ein paar Kinder krankheitsbedingt nicht mitmachen konnten und der Sturz eines Erstklässlers ein noch besseres Ergebnis verhinderte, entsprach dies einer Verdoppelung des im Vorjahr erzielten Spendenaufkommens.

Auf diese Weise schon warmgelaufen, nahmen die Reformschüler wenige Tage später auch am Stadtsportfest der Speyerer Grundschulen teil. Sportlich war in dieser Woche dann auch der Schuljahresausklang: Statt des üblichen Naturwissenschaftsunterrichtes im Wald traten die Schülerinnen und Schüler zur Wald-Olympiade an. In den Disziplinen Cent-Tauchen, Umzieh-Staffellauf, Schuh-Weitwurf, Verrücktes Froschhüpfen und Laufende Sanduhr wurde wiederum mit Feuereifer und viel Spaß um Medaillen und die Ehre gekämpft.
zum Pressebericht der Rheinpfalz vom 27.06.2012

 



Ernüchternde Erkenntnisse zur Situation an den Gymnasien in Speyer

beim Abendgespräch der FRS zur Langen Nacht der Bildung am 15. Juni 2012

 

Warum gibt es in Speyer nach wie vor kein Ganztagsangebot an den Gymnasien? Und welche alternativen Betreuungsmöglichkeiten stehen betroffenen Familien aus Speyer und dem Umland zur Verfügung? Diese Fragen standen letztlich im Mittelpunkt des „FRS-Abendgesprächs" im Rahmen der Langen Nacht der Bildung am vergangenen Freitag, das von Carolin Kremer, Vorstandsmitglied des Elterninitiative Freie Reformschule e.V. moderiert wurde. Auf dem Podium saßen Gabriele Weindel-Güdemann, Mitglied des Schulträgerausschusses der Stadt Speyer und langjährig im Landeselternbeirat engagiert, Volker Herrling vom Jugendamt sowie Astrid Brandenburger, berufstätige Mutter von drei Kindern aus Otterstadt, deren Sohn im nächsten Jahr ein Speyerer Gymnasium besuchen soll und für den sie eine Ganztagsbetreuung benötigt.

 

„Flügel verleihen oder glucken? Segen oder Fluch?" lautete der etwas provokante Titel der Diskussionsveranstaltung. Doch Referenten und Zuhörer waren sich schnell einig: Derartige Schwarz-Weiss-Malerei ist überholt, an einem umfangreichen Ganztagsbetreuungsangebot für Kita- und Schulkinder führt kein Weg mehr vorbei.

 

Qualifizierte Ganztagsbetreuung schade weder dem Kind noch der Familie, fassten die Referenten unisono ihre Erfahrungen zusammen. Sie sei zwar auch kein „Allheilmittel" zum Ausgleich bzw. zur Verhinderung gesellschaftlicher Fehlentwicklungen, könne aber, bei entsprechender Qualität der Einrichtung, Kinder mit Lerndefiziten oder Verhaltensauffälligkeiten besser fördern.

 

Befürchtungen von Lehrern und Eltern, so der Eindruck der Referenten, sei wohl ein wesentlicher Grund für die nach wie vor fehlenden Ganztagsangebote an den Speyerer Gymnasien. An der mangelnden – auch finanziellen – Unterstützung durch Stadt und Land könne es jedenfalls nicht liegen. Auch sei die Einführung von Ganztagsangeboten nicht an die von Vielen abgelehnte Umstellung auf G8 geknüpft.

 

Solange also keine rückläufigen Anmeldezahlen an den Speyerer Gymnasien für Handlungsdruck sorgten, so das für die anwesenden Eltern entmutigende Fazit der Referenten, sei mit Bewegung an den Gymnasien nicht zu rechnen.

 

„Wir müssen das Thema eben selbst in die Hand nehmen und einen privaten Schulhort ins Leben rufen, der auch Umland-Kindern offensteht!" gab sich eine Erstklässler-Mutter aus dem Publikum gleichwohl kämpferisch. Auch wenn dies bedeute, noch sehr dicke Bretter bohren und sowohl die Stadt Speyer als auch die nahegelegenen Kommunen aus den benachbarten Kreisen ins Boot holen zu müssen. Wie das zu bewerkstelligen sein könnte, war nach dem Diskussionsforum noch Thema intensiver Einzelgespräche bei Pfälzer Wein und groovigem Jazz, dargeboten von Stammlehrer Simon Eisenlöffel mit Begleitung. 

 

Lesen Sie dazu auch die Vorberichterstattung in der Rheinpfalz vom 9. Juni.



Spendenübergabe bei der Sparkassenstiftung

Kinder der Sreicherklasse haben sich zusammen mit Musiklehrerin Sonja Fischer ihre GUTschrift bei der Sparkassenstiftung abgeholt und zur Freude aller Anwesenden ein Kurz-Konzert gespielt.

 

Per Klick auf das Bild kommt man zum kompletten Artikel im Blog der Kreis- und Stadtsparkasse.

Beste Stimmung im Augustinersaal der Kreis- und Stadtsparkasse in Speyer.

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Film: Die kleinen Streicher

Bei jedem Tag der offenen Tür kann man in das aktuelle Schuljahr schnuppern und sehen, wie die Schüler fächerübergreifend ihr aktuelles Thema erleben, erforschen, entdecken. Es gibt Anschauungsmaterial, aber natürlich auch Experimente und Bastelangebote zum Mitmachen. Bei jedem Tag der offenen Tür zeigt auch die Streicherklasse einen Auszug ihres Könnens - je nach Gruppenzusammensetzung (Anzahl Anfänger und fortgeschrittene Musiker) variiert dies natürlich, zeigt aber immer, dass Musik riesigen Spaß macht!! Am schönsten ist es, die Streicherklasse live zu erleben. Wer den Auftritt gerade verpasst hat und/oder den nächsten kaum erwarten kann, schaut erst mal diesen Film :-)